Wendelinus Grundschule Lieg
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Wendelinus Grundschule Lieg
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Im Qualitätsprogramm der Schule ist als ein Schwerpunkt die „Pädagogische Schulentwicklung“ zum eigenverantwortlichen Arbeiten (PSE) nach Klippert festgeschrieben. Regelmäßig findet für unsere Schüler ein Methodentraining statt, ergänzt durch Einheiten zum Kommunikationstraining und zur Teamentwicklung. Hierfür haben die beiden Lehrkräfte vor einigen Jahren eine insgesamt zweijährige Fortbildungsmaßnahme absolviert.

Gründe für die pädagogische Schulentwicklung nach Klippert waren:

  • Kooperatives Lernen ermöglichen
  • Sprechanlässe bieten
  • Präsentationsformen kennenlernen und einüben
  • Kompetenzen aus den Rahmenplänen und Bildungsstandards aufgreifen
  • Selbständiges Arbeiten und Lernen fördern

 

Die Halbwertszeit des Wissens nimmt dramatisch ab.

Der Einzelne braucht und verlangt…

  • Methoden der Informationsbeschaffung und –verarbeitung
  • Vielfältige Lern- und Arbeitstechniken
  • Problemlösungsstrategien
  • Zielstrebigkeit und Ausdauer

 

Die zunehmende Heterogenität nicht nur durch jahrgangsübergreifende Klassen, sondern auch innerhalb jedes einzelnen Jahrgangs wird durch die Pädagogische Schulentwicklung besonders berücksichtigt.

In der pädagogischen Arbeit stehen in der Regel die inhaltlich-fachlichen Leistungen im Vordergrund. Bei der Arbeit mit dem Programm stehen jedoch auch methodisch-strategische Leistungen, sozial-kommunikative Leistungen sowie affektiv-kooperative Leistungen immer wieder im Mittelpunkt und werden von den Schülerinnen und Schülern gefordert und gefördert.

Innovationseffekte der Arbeit mit dem Programm zur Pädagogischen Schulentwicklung sind:

  • Erhöhte und vielfältige Leseaktivität der Schüler und Schülerinnen
  • Die mehr praktisch begabten Kinder werden gefordert und gefördert
  • Effektiveres Arbeiten wird gewährleistet
  • Der Aufbau neuer methodischer Routinen wird gefördert
  • Der Umgang mit heterogenen Gruppen wird erleichtert
  • Den Anforderungen des „ORS“ wird Rechnung getragen 

     

    Methodentraining

    Passend für unsere Schule haben wir ein Methodencurriculum entwickelt, das regelmäßig aktualisiert und angeglichen wird. Im Methodencurriculum sind die Methoden aufgeführt, die die Kinder im Laufe ihrer Grundschulzeit erlernen. Dazu gibt es immer wieder Sockeltrainings, in denen die einzelnen Methoden intensiv erarbeitet werden, die dann im Regelunterricht häufig Anwendung finden. Besonderen Wert legen wir dabei auch auf verschiedene Präsentationstechniken. Unsere Schulkinder sind es gewohnt, ihre Arbeitsergebnisse im Plenum zu präsentieren und sich dazu Feedbacks sowohl von ihren Mitschülern als auch von den Lehrkräften anzuhören. Sie verlieren nach und nach ihre Angst und Aufregung und lernen wie selbstverständlich vor einer Gruppe zu sprechen. Einige Kinder entwickeln sich dabei zu richtigen Präsentationsprofis.

    Die Fähigkeiten, die die Schülerinnen und Schüler diesbezüglich erwerben, wirken sich sehr positiv auf den Besuch der weiterführenden Schule aus. Hier profitieren sie deutlich von den erlernten Methoden und Präsentationstechniken. 

    Kommunikationstraining

    Das Kommunikationstraining ist ständiger Bestandteil des Unterrichts, beim Methodentraining sowie bei der Teamentwicklung. Die Schülerinnen und Schüler lernen aktiv zuzuhören und gezielte Fragen zu formulieren. Sie üben das freie Sprechen zu vielfältigen Erzählanlässen. Kommunikative Grundlagen des miteinander Redens, Argumentierens und Vortragens sind ebenso Bestandteil, wie die schwierigeren Bereiche konstruktiv Kritik zu üben und auch anzunehmen sowie das Formulieren von Tipps und Hinweisen. Besonders in Gruppenarbeitsphasen, die an unserer Schule in allen Bereichen häufig stattfinden, sind Kommunikationstechniken gefragt.

    Teamentwicklung

    Teamtrainingstage finden seit einigen Jahren in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulsozialarbeitern statt. Hier werden gezielt Aufgabenstellungen ausgewählt und durchgeführt, die nur im Team zu bewältigen sind. Bei den Reflektionen mit den Schulsozialarbeitern wurde von deren Seite immer wieder die sehr große Sozialkompetenz unserer Schulkinder hervorgehoben, die von beiden Seiten auf die pädagogische Arbeit in diesem kleinen System zurückgeführt wird. Neben den speziellen Teamtrainingstagen werden unsere Schüler und Schülerinnen in vielfältigen kooperativen Maßnahmen geschult. Dazu gehört es zunächst einmal die Kinder für die Gruppenarbeit zu motivieren. Es werden Regeln für eine funktionierende Gruppenarbeit erarbeitet. Gruppenprozesse werden kritisch gesichtet und bewertet. Es wird geübt Gruppenprozesse koordiniert und strukturiert zu gestalten und Aufgaben den entsprechenden Fähigkeiten zu verteilen.

    Die häufige Teamarbeit ermöglicht auch schwächeren Kindern viel öfter Erfolgserlebnisse. 

    EVA

    Das große Ziel der Pädagogischen Schulentwicklung nach Klippert ist das eigenverantwortliche Lernen und Arbeiten unter Berücksichtigung der erworbenen Methoden, Kommunikationstechniken und den Fähigkeiten sinnvoll in einem Team zu arbeiten. Daraus erfolgt der Erwerb der persönlichen Kompetenzen, bestehend aus den Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen, die die Schlüsselqualifikationen für die weitere schulische Laufbahn und das spätere berufliche Leben darstellen.

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